Emotionen

Eine große Mehrheit der Menschen tragen emotionale Belastungen. Sie entstehen, wenn Erlebnisse die belasten nicht ausreichend verarbeitet werden oder beim Entstehen nicht gefühlt werden konnten, weil wir überfordert waren.

Sie wurden dann im Körper-Seelen Energiefeld eingelagert, bis eine Lösung/Heilung/Integration möglich wird. Diese Emotionen können jahrelang im Energiesystem schlummern und auch körperliche Schmerzen verursachen. Sie können das Immunsystem schwächen und machen den Körper anfälliger für Krankheiten.

Der Ursprung ist im Unterbewusstsein gespeichert, ohne dass wir eine bewusste Erinnerung daran haben. Wenn die Seele die Inkarnation verlässt und im Emotionalkörper noch unverarbeitete Emotionen sind, dann werden diese mitgenommen bis eine Lösung/Heilung/Integration möglich wird. Genau wie der Emotionalkörper, Emotionen abspeichert, so sind im Mentalkörper auch mentale Muster abgespeichert.

Emotionen und Yoga
Wenn du in deiner Asana Praxis Hindernisse, Schwierigkeiten oder Widerstände spürst, z.B. dass sich die Haltung steif, fest und unbeweglich anfühlt, liegt dies nicht immer nur daran, dass du dich nicht genug anstrengst, was falsch machst oder Haltungen nicht richtig ausführst. Es können körperliche Grenzen sein, durch Verhärtungen von Gewebeflächen, Narbengewebe oder Muskel-Verspannungen, die Bewegungen hemmen, aber auch emotionale Grenzen. Der Körper geht dann in eine Schutzhaltung und reagiert automatisch aus deinem Körpergedächtnis.

Ungelöste, unverarbeitete Emotionen können zu einer drückenden Last werden. Emotionen lassen sich ganz konkret im Körper spüren und lokalisieren. Wenn wir Angst haben erstarrt der Körper, wenn wir uns nicht wohl fühlen entsteht ein unangenehmes Gefühl im Magen etc. Auf Dauer ungelebte Gefühle zeigen sich durch verhärtete und angespannte Muskeln und Gewebe, Rückenprobleme, blockiertes Becken oder zittrige Beine etc.

Um Veränderungen zu erreichen, braucht es vor allem eine Schulung der Körperwahrnehmung über das Fühlen und Spüren, sowie eine Bereitschaft für Offenheit.


Yoga hat das Ziel nicht nur den physischen Körper zu stärken und die Gesundheit zu erhalten, sondern auch den energetischen-feinstofflichen Körper zu reinigen, entwickeln und zu integrieren.

Das praktizieren der Yoga Haltungen wirkt bis in tiefe Gewebeschichten des Körpers und spricht so auch die emotionale Ebene und spirituelle Ebene an. Leider sind wir in der heutigen Zeit oft im Denken gefangen, dass wir das Spüren vernachlässigen und Körpersignale weniger wahrnehmen können. Wenn wir wieder lernen unsere Wahrnehmung zu schulen, kommen wir in Kontakt mit unserer Intuition und unserer inneren Weisheit

Zu vieles Denken verursacht

- Die Energie verlagert sich in den oberen Bereich, um den Kopf herum.
- Der Bereich um das Becken und Füße sind energetisch unterversorgt.
- Erdung fehlt.
- Es kann sein, dass der feinstoffliche Körper nicht richtig mit dem grobstofflichen Körper verbunden ist.
- Es kann sein, dass der feinstoffliche Körper schwebt und keine Erdung hat. Zu starke.

Kopflastigkeit trennt uns vom Körper, von den Gefühlen und den eigenen Bedürfnissen.

Emotionen und Asanas
Emotionen hinterlassen im Körper chemische Spuren und sind im Gewebe gespeichert. Bestimmte Yoga Asanas helfen Emotionen zu verarbeiten und zu lösen z.B. Umkehrhaltungen, Rückbeugen und intensive Arbeit mit dem Becken und Oberschenkeln. Der Psoas-Muskel (großer Lendenmuskel) reagiert auf Stress, speichert Trauma und ist oft angespannt. Eine emotionale Lösung (Zeichen des Lösens) zeigt sich im Körper: durch zittern, aufsteigen von Wut oder Tränen, aufsteigende Hitze oder das Gefühl des aufstehen Wollens bzw. aus der Yoga Haltung herausgehen zu wollen.

Der Atem ist eine große Hilfe und hat eine befreiende Wirkung.

Tiefes Atmen 
Tiefes Atmen kann Emotionen und Ängste positiv verändern, da das tiefe Atmen sich auf die Gehirnfunktionen und das Nervensystem auswirkt. Durch Atemübungen wird das Denken klarer, Situationen können neutraler beurteilt werden und Disharmonien gleichen sich aus. 

Hören, was der Körper dir zeigt
Wenn der Körper ein Ungleichgewicht aufzeigt, z.B. durch Schmerzen ist das Signal, die du nicht übergehen solltest.

Mit regelmäẞiger Yoga Praxis entstehen Antworten, Hinweise und ein neues Bewusstsein.

Unser Körper reagiert auf unangenehme Gefühle wie Angst, Wut oder Schmerz mit Anspannung oder Verkrampfung. Meist geschieht automatisch eine Schutzhaltung und wir versuchen unangenehmes wegzudrücken. Dies beginnt meist schon in der Kindheit. Vergangene schlechte Erfahrungen, übernommene Rollen, Unsicherheiten, einprogrammierten Muster, Glaubenssätze, und unverarbeitete Gefühle wirken weiter unbewusst im Inneren. Dadurch reagieren wir auf unsere Mitmenschen oder bestimmte Situationen nach emotionalen Mustern und Überzeugungen.

Bestimmte Yoga Asanas helfen Emotionen zu lösen z.B. Umkehrhaltungen, Rückbeugen und die Arbeit mit dem Becken. Kräftigende Asanas wie Kriegerpositionen stärken das Selbstvertrauen. Herzöffnende Asanas unterstützen eine Verbindung zu den eigenen Gefühlen. In Shavasanasa kann ein Loslassen geschehen.

Die Grundlagen der Yogaphilosophie bauen auf grundlegende Werte wie: Ahimsa und Satya auf. Ahimsa -Gewaltlosigkeit. Ahimsa ist auch ein anderes Wort für Wahrheit und Liebe. Selbstliebe lernen und praktizieren. Satya bedeutet Wahrhaftigkeit. Das bedeutet die Gefühle zuzulassen und Ängste anzunehmen, was zu Befreiung und Selbstvertrauen führt.

Viele emotionale Verletzungen, besonders die, die nicht mehr bewusst sind und verdrängt wurden, wirken hemmend und hindern daran, dass zu erhalten, was wir uns sehnlichst im Leben wünschen.

Erst wenn du dich immer mehr annimmst und immer wieder ein JA zu dir sagst, entsteht die Basis für Freude und Lebendigkeit.

Meditieren mit etwas Geduld und Training unterstützt die eigenen Gefühle anzunehmen, sie als weniger belastend zu empfinden und mit mehr Abstand zu betrachten. Regelmäßige Meditation führt zu mehr Gelassenheit im Umgang mit äußeren Einflüssen.

Sei eingeladen zu fühlen, zu atmen und loszulassen.