Yoga nutzen - um dein Leben in ganz vielen Ebenen zu bereichern

Ein schöner Bericht - kleine Zeitung

Jeder Körper ist anders und je nach Knochenbau, Verspannungen, Bewegungsmuster, die jeder mitbringt, braucht es verschiedenste Übungen um diese Bereiche zu aktivieren und lockern. Mit einem ausgewählten Programm wirst du nach einiger Zeit schon positive Wirkungen und Veränderungen wahrnehmen. Jeder Tag ist anders. Ernährung, viel Arbeit am Computer, langes sitzen, Klima, emotionale Zustände und der eigene individuelle Rhythmus, wirken sich genauso auf deine Yoga Praxis aus. 

 

Foto© Sylvie Paluselli

ÖFFNE DICH BEWUSST MIT FREUDE FÜR JEDEN NEUEN TAG.

 

Yoga Inspiration
Inspiration (lateinisch inspiratio ‚Beseelung', ‚Einhauchen', aus in ‚hinein' und spirare ‚hauchen', ‚atmen'; vgl. spiritus ‚Atem', ‚Seele', ‚Geist') Wikipedia

Zitat von Carl Gustav Jung 

ES GEHT NICHT DARUM - PERFEKT ZU SEIN - SONDERN GANZ ZU WERDEN

Es geht nicht darum im Yoga perfekt zu sein, sondern dir selbst auf einer subtileren Ebene zu begegnen und dich zu stärken. Viele Übungen vertiefen die physische und energetische Wahrnehmung, verbessern die Entspannungsfähigkeit, die eigene Präsenz, das Körpergefühl, die Ausstrahlung, geistige Stärke, Harmonie, Gesundheit, die Körperhaltung und gleichen muskuläre Dysbalancen wieder aus.  

 

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Durch Übungen der Wahrnehmung, Meditation, Atemtechniken und die verschiedenen Asanas können Bewegungs- und Denkmuster erkannt und neu ausgerichtet werden. Fernab von Stress und Leistungsdruck der heutigen Zeit, soll Yoga dir helfen, herauszufinden was dir gut tut. Eine Yoga Praxis beginnt immer mit deinem Selbst und wirkt von innen nach außen.

 

Ergreife die einzigartigen Momente in deiner Yoga Praxis, um dich ganz neu kennen zu lernen.

 

Öffne dich für eine Kommunikation mit deinem Körper, indem du spürst und zuhörst, was dein Körper dir zeigt.

 

Der Körper kommuniziert fortwährend und teilt Botschaften über Gefühle von angenehm bis Unwohlsein mit.

 

Das Ziel wäre zu lernen wieder richtig zuzuhören.

 

Yoga Haltungen können herausfordern, sollen aber auf Dauer nie überfordern. In unserer westlichen Kultur kann es leicht passieren zu sehr kopflastig zu praktizieren. Ehrgeiz (machen, wollen und müssen) Perfektions- und Leistungsansprüche, sowie vergleichen mit anderen können sich einschalten. Es kann dann passieren, dich in technischem Wissen zu verlieren, dies gilt auch für Yogalehrende die unter Druck geraten immer alles perfekt machen zu wollen.

 

Ich lege jedem Übenden ans Herz, die eigenen Körpersignale wahrzunehmen und darauf zu vertrauen.

 

Ein zu starker Anspruch an dich selbst, ein Asana perfekt machen zu müssen, kann dazu führen über deine Grenzen zu üben. Verletzungen wie Geweberisse, die sich oft nicht unmittelbar zeigen oder Kompression (Knochen stoßen aufeinander z.B. Wirbel auf Wirbel) können entstehen. Achtsamkeit ist wichtig, um die oftmals subtilen Körpersignale wahrnehmen zu können. Es ist empfehlenswert deinen eigenen Empfindungen zu vertrauen, auch wenn es nicht immer mit der allgemein anatomischen Ausrichtungen übereinstimmt. Es gibt für mich keine universelle Form und auch keine allgemein endgültigen Anweisungen, da wir alle so vielfältig und verschieden sind. Manchmal verlangt es eben eine individuelle Ausrichtung.

 

 

Im Yoga wirst du immer wieder mit verschiedenen Grenzen konfrontiert.

 

Das Bleiben in der Komfortzone erzeugt eine Unterforderung. Eine Überforderung kann eventuell zu einer körperlichen Verletzung führen. Du kannst mit den Grenzen spielen, testen oder dich Grenzen annähern, um sie zu ertasten, dann kann der Körper sich damit entspannen.

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Ein entspannter Körper ist mehr bereit sich zu öffnen.

 

Wenn du Grenzen respektieren kannst, können sich diese auch verändern. Erfahrene Lehrende können dich im Umgang mit Grenzen begleiten.

 

 

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Der Begriff Yoga - schön und treffend beschrieben von Joachim Dettmann - Yoga Lehrer und Zen Praktizierender - von 2012
Der Sanskrit-Begriff Yoga stammt von -yuga- und bedeutet im Deutschen -joch- -yui- steht für anjochen, zusammenbinden, anspannen. Yoga kann also sowohl, Vereinigung oder Integration bedeuten, als auch im Sinne von Anspannen des Körpers an die Seele zur Sammlung und Konzentration bzw. zum Eins werden mit der Schöpfung verstanden werden. Das Wort - Yoga - beinhaltet demzufolge in sich schon eine Aufgabe, die erfüllt werden will. Gemeint ist, die 5 Sinne und den niederen Geist so zu disziplinieren, um etwas Höheres, Absolutes dahinter zu erfahren.

 

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Yoga bietet eine Vielfalt von Techniken und Methoden, mit deren Hilfe du persönliche Erfahrungen machen kannst. Erst durch deine persönlichen Erfahrungen und dein eigenes direktes Erleben, ist es möglich theoretisches Wissen in deinem Leben umzusetzen. Deshalb legt Yoga einen großen Wert auf die Praxis.

 

Die Yoga Asanas optimal praktizieren
Achte immer darauf, dass deine Gelenke zentriert und entlastet sind. Das Körpergewicht soll immer gleichmäßig auf die Muskeln, Knochen und Gelenke verteilt werden. Die Ausrichtung ist wichtig, damit deine Energien frei fließen können. Der Verstand ist immer wach und aktiv beteiligt. Die Atmung ist wesentlich, um zwischen Geist und Körper eine Verbindung zu schaffen.

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Yoga Unterricht
Der Yoga Unterricht kann verschiedene Übungssequenzen mit Schwerpunkten haben z.B.

 

 

Aktivierung und Energetisierung

 

Erden und Zentrieren

 

Haltungs- und Rückenschulung

 

Reinigung der Organe

Wahrnehmungsübungen und Achtsamkeit

 

Meditation

 

Atemschulung etc.

Anatomische Ausrichtung
Anatomische Ausrichtung ist wichtig. Manchmal fühlen sich Anleitungen nicht richtig an, z.B. richtige Fußbelastung, da dein Körper alte Bewegungsmuster gewohnt ist oder Schonhaltungen über einen längeren Zeitraum eingenommen hat. Anfangs wirst du vielleicht immer wieder in alte Muster fallen, bis dein Körper die richtige Ausrichtung verinnerlicht hat.

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Das Gehirn
Das Gehirn ist beweglich und verändert sich mit deinen Erfahrungen und Tätigkeiten. Eine abwechslungsreiche Yoga Praxis setzt viele Reize für ein bewegliches Gehirn. So wie ein Muskel sollte auch das Gehirn trainiert werden, durch kontinuierliches Lernen und abwechslungsreiche Tätigkeiten. Durch regelmäßige Yogaübungen, Achtsamkeitstraining und Meditation, dass die Energie immer auf das Hier und Jetzt bündelt, veränderst du langfristig deine Gehirnbereiche. Erhöhte Aufmerksamkeit für den Körper schafft einen Zugang zur rechten, kreativen Gehirnhälfte. Jede Tätigkeit aktiviert bestimmte Bereiche im Gehirn. Je öfter eine Tätigkeit wiederholt wird, desto stärken bilden sich entsprechende Hirnstrukturen aus. Meditations- und Achtsamkeitstraining bieten zahlreiche Methoden zur Geistesschulung. Der Geist ist ausgerichtet und im gegenwärtigen Augenblick zentriert. Aus dieser Ausrichtung heraus entstehen innere Ruhe, Gelassenheit und eine klare Sicht der Dinge.  

Yoga Asana
Yoga Asana arbeiten immer im Wechselspiel von An- und Entspannung, dadurch werden das Muskulatur- und das Skelett-System angesprochen, sowie die Faszien und das Nervensystem. Geschmeidige und fließende Bewegungen mit der Miteinbeziehung der gesamten Bewegungsketten und Atmung, unterstützen die Stoffwechselprozesse. 

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Vorbeuge-Übungen
Vorbeuge-Übungen haben eine beruhigende Wirkung auf dein Nervensystem (Anregung Parasympathikus).

Rückbeuge-Übungen
Rückbeuge-Übungen haben eine aktivierende Wirkung auf dein Nervensystem (Anregung Sympathikus). Die Balance von Aktivierung und Entspannung ermöglichen einen Ausgleich für das autonome Nervensystem, das wichtig ist für die emotionale Balance. Regelmäßige Yoga Praxis unterstützt das erspüren, wo du im Körper beweglich bist und schult ein verfeinertes Körperbewusstsein.

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Allgemeine Wirkungsweisen der Asana
- Stärkung der Skelett- und Rumpf-Muskulatur
- Entlastung der Wirbelsäule 
- Lockerung der Muskeln
- Anregung der Verdauungsorgane
- Anregung des Stoffwechsels 
- Tiefe Atmung mit beruhigender Wirkung auf das Nervensystem 
- Positive Wirkung auf Drüsen, Organe und Nervengeflechte
- Verbesserte Entspannungsfähigkeit
- Unterstützung in Heilungsprozessen etc.

hands-on-adjustments
Unterstützung und Orientierung werden am besten durch Berührung spürbar und durch Korrekturen - Hilfestellung in den Asanas bei Übenden vermittelt. Ich wende viele viele Jahre hands-on-adjustements an und es ist mir wichtig, diese individuell zu geben. Dies hilft den Übenden sich zu orientieren, verbale Anleitungen im Körper richtig umzusetzen und zu verstehen und den Körper mühelos mehr zu öffnen. Modifikationen dienen dazu die Asanas den Yoga Praktizierenden individuell anzupassen, um die bestmöglichen Wirkungen zu entfalten. Adjustments sehen bei jedem anders aus, da jeder individuell und vielschichtig ist.