Emotionen

Emotionale Belastungen
Eine große Mehrheit der Menschen trägt eingeschlossene Emotionen. Eingeschlossene Emotionen entstehen, wenn Erlebnisse die belasten nicht ausreichend verarbeitet werden oder beim Entstehen nicht gefühlt werden konnten, weil man überfordert war. Sie wurden dann im Körper-Seelen Energiefeld eingelagert, bis eine Lösung/Heilung/Integration möglich wird.

Diese Emotionen können jahrelang im Energiesystem schlummern und auch körperliche Schmerzen verursachen. Sie können das Immunsystem schwächen und machen den Körper anfälliger für Krankheiten. Der Ursprung für eingeschlossene Emotionen ist im Unterbewusstsein gespeichert, ohne dass man eine bewusste Erinnerung daran hat. Wenn die Seele die Inkarnation verlässt und im Emotionalkörper noch unverarbeitete Emotionen sind, dann werden diese mitgenommen bis eine Lösung/Heilung/Integration möglich wird. 

Genau wie der Emotionalkörper, Emotionen abspeichert in im Mentalkörper, mentale Muster abgespeichert. In Einzelberatungen unterstütze ich mit Austestungen, Emotionen und Muster zu finden und in eine Lösung/Heilung/Integration zu führen.

Emotionen und Yoga
Wenn du in deiner Asana Praxis Hindernisse, Schwierigkeiten oder Widerstände spürst, z.B. dass sich die Haltung steif, fest und unbeweglich anfühlt, liegt dies nicht immer nur daran, dass du dich nicht genug anstrengst, was falsch machst oder Haltungen nicht richtig ausführst.

 

Es können körperliche Grenzen sein, durch Verhärtungen von Gewebeflächen, Narbengewebe oder Muskel-Verspannungen, die Bewegungen hemmen, aber auch emotionale Grenzen. Der Körper geht dann in eine Schutzhaltung und reagiert automatisch aus deinem Körpergedächtnis.

Im Körpergedächtnis sind die gesamten Lebenserfahrungen sowie alle Emotionen abgespeichert. Um Veränderungen zu erreichen, braucht es vor allem eine Schulung der Körperwahrnehmung über das Fühlen und Spüren, sowie eine Bereitschaft für Offenheit.

 

 

Foto© Sylvie Paluselli

 

Auch in der Körperpsychotherapie wird mit verschiedenen Techniken bestehend aus körperlichen Übungen und körperlichen Berührungen, innere Achtsamkeit, die die Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung des eigenen Körpers lenkt, gearbeitet.

Yoga ist ein ganzheitlicher Weg und wirkt in viele Ebenen

Yoga hat das Ziel nicht nur den physischen Körper zu stärken und die Gesundheit zu erhalten, sondern auch den energetischen-feinstofflichen Körper zu reinigen, entwickeln und zu integrieren. Das praktizieren der Yoga Haltungen wirkt bis in tiefe Gewebeschichten des Körpers und spricht so auch die emotionale Ebene und spirituelle Ebene an.

 

Leider sind wir in der heutigen Zeit oft im Denken gefangen, dass wir das Spüren vernachlässigen und Körpersignale weniger wahrnehmen können. Wenn wir wieder lernen unsere Wahrnehmung zu schulen, kommen wir in Kontakt mit unserer Intuition und unserer inneren Weisheit 

 

 

Zu vieles Denken verursacht
- Die Energie verlagert sich in den oberen Bereich, um den Kopf herum.
- Der Bereich um das Becken und Füße sind energetisch unterversorgt.
- Erdung fehlt.
- Es kann sein, dass der feinstoffliche Körper nicht richtig mit dem grobstofflichen Körper verbunden ist.
- Es kann sein, dass der feinstoffliche Körper schwebt und keine Erdung hat. 

 

 

Zu starke Kopflastigkeit trennt uns vom Körper, von den Gefühlen und den eigenen Bedürfnissen.

 

Der Yoga Weg kann für dich eine Möglichkeit sein, der Weisheit des Körpers wieder vertrauen zu lernen.

 

 

Bewusste Wahrnehmung im Sitzen
Um vom Kopf wieder in den Körper zu kommen unterstützt die bewusste Wahrnehmung der Füße. Lenke deine Aufmerksamkeit in deine Füße. Sind sie warm oder kühl? Wie ist der Bodenkontakt? Wie fühlt sich die Unterlage an? Wo berührt der Fuß den Boden am intensivsten, Ferse oder Ballen? Sind deine Füße schwer oder leicht?

 

Bewusste Wahrnehmung im Stehen 
Verlagere dein Körpergewicht auf den linken Fuß, ohne den Kontakt zum rechten zu verlieren. Dann verlagere das Körpergewicht auf den rechten Fuß, ohne den Kontakt zum linken zu verlieren. Atme ruhig und gleichmäßig. Wechsle langsam einige Male hin und her. Dann stelle dich auf ein Bein und hebe das zweite Bein vom Boden leicht ab. Wechsle einige Male die Seiten. Dann stelle dich wieder auf beide Beine und drücke die Fußsohle, Ballen und Fersen in den Boden und lasse wieder locker. Mache das einige Male gleichzeitig mit beiden Füßen. Atme dabei ein und aus und spüre in deinen Körper nach.

 

Diese Übung unterstützt das Gefühl für Erdung, bringt Energie in die Füße und schult die Wahrnehmung. 


Emotionen haben einen Sinn und Zweck
Emotionen haben einen Sinn und Zweck, meistens um uns zu schützen. Wenn wir von einer Erfahrung überwältigt sind, wird automatisch eine schützende Reaktion aktiv. Meist verlieren wir dann den Kontakt zu unserem Becken und können unseren Beckenraum und auch die Füße nicht mehr spüren.

Foto© Sylvie Paluselli

Unbewusste Emotionen
Emotionen werden oft gar nicht bewusst zurückgestellt, sondern haben auch mit Situationen zu tun, wo wir uns einfach nicht entfalten durften z.B. in der Kindheit, oder denen wir keinen Raum gegeben haben aus gesellschaftlichen Gründen. Es können auch Gefühle sein mit erschütternden oder dramatischen Situationen verbunden (Kindheit), die uns meist als Erwachsener nicht mehr wichtig scheinen, übergangen und mit der Zeit scheinbar vergessen wurden. Unerwartet und oft plötzlich können Trigger im Alltag aktiviert werden z.B. Wut oder Traurigkeit kommen hoch. Wir verstehen dann weder was mit uns geschieht, noch woher diese Emotionen plötzlich kommen.

Ungelöste, unverarbeitete Emotionen können zu einer drückenden Last werden. Emotionen lassen sich ganz konkret im Körper spüren und lokalisieren. Wenn wir Angst haben erstarrt der Körper, wenn wir uns nicht wohl fühlen entsteht ein unangenehmes Gefühl im Magen etc. Auf Dauer ungelebte Gefühle zeigen sich durch verhärtete und angespannte Muskeln und Gewebe, Rückenprobleme, blockiertes Becken oder zittrige Beine etc. 

 

Yoga kann eine sanfte Methode sein, dich zu unterstützen.

 

Foto© Sylvie Paluselli

Jeder Schritt beginnt mit Bewusstwerdung und ist ein Anfang für Veränderung.

Emotionen und Asanas

Emotionen hinterlassen im Körper chemische Spuren und sind im Gewebe gespeichert. Bestimmte Yoga Asanas helfen Emotionen zu verarbeiten und zu lösen z.B. Umkehrhaltungen, Rückbeugen und intensive Arbeit mit dem Becken und Oberschenkeln. Der Psoas-Muskel (großer Lendenmuskel) reagiert auf Stress, speichert Trauma und ist oft angespannt. Eine emotionale Lösung (Zeichen des Lösens) zeigt sich im Körper: durch zittern, aufsteigen von Wut oder Tränen, aufsteigende Hitze oder das Gefühl des aufstehen Wollens bzw. aus der Yoga Haltung herausgehen zu wollen.

 

Der Atmen ist eine große Hilfe und hat eine befreiende Wirkung.  

Deine Absicht ist entscheidend
Atme in den Yoga Haltungen und entspanne dich mit jedem Ausatmen von einer Schicht zur anderen. Durch das Atmen und fühlen stimulierst du das Gewebe, sodass viel abfließen kann. Dann beginnt eine Lockerung und Neuausrichtung im ganzen Körper.

 

Energie will in Bewegung bleiben.

 

Angestaute Emotionen verhindern einen freien Fluss der Lebensenergien. Sei herzlich eingeladen hinzuschauen, lass zu, bejahe, fühle, atme und nehme an. Wenn du innerlich mit dir selbst ins Reine kommst und Frieden schließt, spiegelst du eine tiefe, heilsame Wirkung auf deine ganze Umgebung.

 

Foto© Sylvie Paluselli

Wenn wir uns als Kind von unseren Gefühlen und vom Körper abgeschnitten haben, können wir uns als Erwachsene auch nur eingeschränkt spüren. Yoga hat im Laufe der Zeit viele wertvolle Methoden entwickelt, den Zugang zum eigenen Körper wieder zu ermöglichen, sich zu spüren, sich wohl im eigenen Körper zu fühlen und zu heilen.

 

Ich habe viele Seminare gegeben und vielfach erlebt, dass Emotionen nicht mehr gehalten worden konnten und Tränen flossen. Es hat sich schon so viel angestaut, dass der Körper diesen Druck entladen musste. Energie will fließen und in Bewegung sein.

Spüren lernen
Manchmal gibt es im Leben wichtige Gründe, wenig oder nichts zu spüren oder nichts spüren zu wollen. Dies können vergangene Entscheidungen sein, um sich selbst zu schützen. Was war auch wichtig und richtig.

 

Entscheidungen können jeden Moment von neuem getroffen werden.

 

Es gibt viele Übungen zur Schulung der eigenen Wahrnehmung, um das spüren zu unterstützen, z.B. das wahrnehmen von Körperempfindungen. Wärme oder Kühle, weiche oder harte Bereiche, Leichtigkeit oder Schwere, Enge oder Weite, Druck, Kribbeln, Herzrhythmus etc. Du kannst auch schwer zugänglichen Bereichen im Körper, Farben oder Formen geben, was auch eine Unterstützung sein kann. Eine andere Möglichkeit der Körperwahrnehmung ist Berührung. z.B. ein wärmendes Reiben oder Abklopfen mit deiner Faust, Fingerspitzen oder flachen Hand über deinen ganzen Körper. Ein Ausstreichen über deine Hände und Fingerspitzen, mit dem Bewusstsein vollkommen im Kontakt mit den berührten Punkten zu sein. Wenn du dann noch zusätzlich das Wahrgenommene in deinen eigenen Worten beschreibst, unterstützt dies eine Verarbeitung und Verinnerlichung auf mehreren Ebenen.

 

Auf meinen Seminaren verbinde ich sehr oft Yoga mit Energiearbeit. Ich lasse die Teilnehmenden in verschiedensten Übungen selbst die unterschiedlichen Energien spüren. Dazu möchte ich eine energetische Reinigung anführen. Wir bestehen aus so viel Wasser, wie verschiedenen Körpersäften, Zwischenzellwasser, Blut etc. und es ist gut sich hin und wieder energetisch zu reinigen. (Energie folgt deiner Aufmerksamkeit) 

  

Energetische Reinigung
Setze oder lege dich hin (oder stelle dich unter die Dusche), atme einige Male tief ein und aus. Lasse nun eine Lichtdusche in der Farbe die für dich passt, vom Kopf über deinen ganzen Körper fließen. Über deine Haare, deine Haut bis in alle Organe, Zellen und Zellen-Zwischenräume. 

Foto© Sylvie Paluselli

Lass alle Müdigkeit, Verspannungen, Belastungen, Stress und Verunreinigungen von der Lichtdusche in die Erde abfließen, wo neue Erdenergie damit gebildet wird. Öffne alle deine Fingerspitzen, deine Fußsohle und deine Zehen. Stelle dir richtig vor, wie alles über deine Fingerspitzen, Zehen und Fußsohlen abfließt. Einige Minuten lang. Du wirst dich frischer und freier fühlen.

 

Erweiterte Übungen
Energien, die Aura, Energiefelder, feinstoffliche Energien etc. spüren lernen.